Computertechnik  

Hier mal einige Programme für den Computer, die ich so verwende.


Meine Geräte

 

Meinen ersten Computer bekam ich 1996. Es war ein Standgerät, dass als Betriebssystem MS Dos 6.2 hatte. Windows 3.1 gab es zwar für die Scanner-Software, sonst konnte ich diese aber nicht nutzen, da ich keinen passenden Screenreader hatte. Ein Screenreader ließt den Bildschirminhalt aus und gibt diesen entweder als Sprache wieder, oder bringt ihn auf eine Braillezeile. Oft kann man beides parallel nutzen. Das ich blind bin, steht ja schon in meinem Lebenslauf.

2002 bekam ich dann ein Notebook mit Windows xp. Die Umstellung von Dos zu Windows in der Bedienung war zunächst nicht ganz einfach. Habe ich mich schon bei dem ersten Gerät schwer getan, musste ich mich nun wieder neu einfinden. Aber dank eines guten Kurses, den ich in der Zeit zwischen Schule und Studium machte, habe ich mich auch damit zurechtgefunden. Nach jahrelanger Praxis wurde ich in der Handhabung immer sicherer. Diesen Laptop habe ich jeden Tag mit zur Uni genommen und insgesamt 10 Jahre lang benutzt. Der Akku hat nach drei Jahren aufgegeben. Danach wusste ich bald, wo in jedem Raum der Uni die Steckdose ist. Auch bei neueren Laptops mache ich es jetzt so, dass ich den Akku nur nutze, wenn es keine Steckose gibt. Die Festplatten haben auch immer nur etwa drei Jahre gehalten, bis auf die letzte, da das Gerät dann weniger genutz wurde, geht sie noch. Daher stehen unten ein paar Hinweise, wie man bei der Datensicherung vorgehen kann, ist aber auch bei Softwarefehlern sehr hilfreich.

Ab 2010 hatte ich dann auch ein Gerät mit Windows 7, zunächst für die Arbeit, jetzt habe ich es aber auch zu Hause. Hier war die Umstellung relativ einfach, es gibt nur wenige sachen, die sich geändert haben. Einiges funktioniert nicht mehr, beispielsweise kann man in den Audiooptionen nicht mehr ohne Weiteres den Stereomixer auswählen. Praktisch ist dafür die Suchfunktion.

Auf der Tastatur habe ich die Tasten f j 2 6 9 mit einem Punkt markiert, um die Orientierung zu verbessern. Als Screenreader nutze ich seit Windows xp Jaws, angefangen mit der Version 4.2 und immer wieder aktualisiert. Und Hier kann man Jaws herunterladen das ist dann erst einmal eine Demoversion, bei der man alle 40 Minuten den Computer neu starten muss, die Registrierung ist recht teuer. Es gibt zwar auch kostenlose Sprachausgaben, mit denen habe ich mich aber noch nicht genauer beschäftigt. Aber sie sollen nicht so gut sein. Probiert habe ich nur NVDA, dort ist die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig und die Braillezeile habe ich noch nicht angesteuert bekommen, soll aber gehen. Aber es ist besser als nichts. hier eine Erklärung der Brailleschrift
hier ein Beispiel der Sprachausgabe, wie sie die Einleitung meiner Diplomarbeit vorließt.

Mitlerweile ist es auch möglich, Handys mit Sprachausgabe und gar Braillezeile zu nutzen, wobei ich hier fast nur die Sprache nehme. Ich habe mich für ein Android-Gerät entschieden, aber auch IOS soll sehr gut für blinde Nutzbar sein. Die bedienung über tippen und streichen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber machbar. Nur manche Apps sind nicht für Blinde geeignet.


Datensicherung


Kommen wir nun zu den Anwendungsprogrammen. Das Wichtigste ist dabei wohl etwas für die Datensicherung. Nachdem die erste Festplatte bei ihrem Ableben zwei mal den kompletten Inhalt vergessen hat, bin ich da relativ zuverlässig bei. Beim ersten Datenverlust ließ sie sich einfach wieder bespielen, beim nächsten Mal, etwa drei Monate später, war selbst das Formatieren nicht mehr erfolgreich. Beim Defekt der zweiten Platte ließen sich die Daten noch kopieren, bestimmt weil ich eine relativ aktuelle Sicherung auf der externen Platte hatte. Ich nutze für die Datensicherung Syncback in der kostenlosen Version, welches es hier gibt. Damit kann man einen Ordner auf der Festplatte mit einem auf einem anderen Datenträger wie z.B. einer externen Festplatte abgleichen. Möglich sind auch andere Datenträger oder ein ftp-Speicher. Dazu am besten alle wichtigen Daten in einem Verzeichnis, wie z.B. den eigenen Dateien, aufbewahren. Dann kommt man nicht so schnell durcheinander. Ich kopiere es immer auf eine externe Festplatte, die ich nur für die Datensicherung einschalte. Daher kann ich die Funktion von Syncback, ein zeitgesteuertes Backup durchzuführen, nicht nutzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, mit Winrar die nach einem bestimmten Datum geänderten Dateien packen zu lassen. Dabei gibt es auch eine Komprimierung. Bei einigen Dateien, wie flac, mp3, avi oder anderen schon komprimierten Formaten bringt das aber kaum etwas, dann kann man auf nur Packen stellen. Von Winrar gibt es auch eine Testversion, die einem nach einer gewissen Zeit zur Registrierung auffordert, aber trotzdem weiterarbeitet. Was ich noch nicht getestet habe ist die Möglichkeit, Daten auf den Computern anderer Nutzer in einem Netzwerk zu verteilen. Das ermöglicht z.B. Wuala. Man stellt selbst Speicherplatz zur Verfügung und bekommt im Gegenzug welchen auf anderen Festplatten. Ist aber nur etwas, wenn man im Verhältnis zu den zu sichernden Daten eine schnelle Internetverbindung hat, was auch für die Sicherung auf anderen Onlinespeichern gilt.

Weiterhin kann die Sicherung des installierten Betriebssystems eine Erleichterung darstellen. Dieses lässt sich zwar bei einem Verlust neu Installieren, was jedoch einen höheren Aufwand bedeuten kann. Zudem Arbeitet meine Sprachausgabe und die Braillezeile erst, wenn Windows und Jaws installiert sind. Für die Neuinstallation haben wir den Computer also immer weggeschafft. Daher habe ich mich entschieden, eine Sicherung der Installation durchzuführen. Nachteile sind allerdings dabei, dass eine Sicherung, die schon einige Jahre alt ist, nicht mehr ganz aktuell ist. Man muss etliche Updates neu installieren und hat ggf. noch einige Programme, die in der Zeit hinzukamen und jetzt neu installiert werden müssen. Wenn man also die Installation von Windows selbst durchführen kann stellt sich also die Frage, ob man damit wirklich eine Erleichterung hat. Die Alternative ist, in gewissen Abständen eine Neue Sicherheitskopie anzufertigen, damit sichert man aber auch so einigen Ballast, der sich mit der Zeit ansammelt. Dazu gehören nicht vollständig entfernte Programme die nicht mehr benötigt werden usw. Nach der letzten Neuinstallation konnte ich feststellen, dass der Computer deutlich schneller ist, insbesondere beim starten.

Neben dem Defekt der Festplatte kann auch ein Virus, eine missglückte Änderung einer wichtigen Einstellung oder ein anderes Problem das Betriebssystem am Starten hindern. Am besten ist es, wenn man die Festplatte in 2 Partitionen aufteilt, eine für Windows und Programme und eine Für die Daten. Die Größe der Systempartition hängt etwas von der Speicherintensität der installierten Programme ab. Meine für Windows XP hatte 7,81 GB. Wenn man nicht zu sparsam sein muss sind 10 GB vielleicht besser, meine war nämlich irgendwann fast foll. Für Windows 7 braucht man entsprechend noch mehr Speicher. Nach der Installation des Betriebssystems, allen Programmen, Tätigung der persönlichen Einstellungen und der Installation der aktuellen Windowsupdates kann also die Systempartition gesichert werden. Wenn die Installation von Windows schon etwas her ist sollte man die Festplatte defragmentieren lassen. Die Windowsupdates sollte man übrigens jeden Monat abrufen, sie werden jeden zweiten Dienstag im Monat veröffentlicht und sind meist einen Tag später auch abrufbar. Bei der Sicherung des Betriebssystems ist es allerdings mit einem einfachen Kopieren der Dateien nicht getan, da viele von ihnen in Verwendung sind, und sich daher nicht kopieren lassen. Es bedarf eines speziellen Programmes. Einige ermöglichen es, bei aktivem Betriebssystem eine Kopie anzufertigen. Da man aber spätestens bei einer beschädigten Installation für die Rücksicherung ein anderes funktionierendes Betriebssystem benötigt, habe ich mich für Knoppix entschieden. Dabei handelt es sich um ein Linuxsystem, dass direkt von CD gestartet werden kann. Damit dies funktioniert muss im Bios eingestellt werden, dass zuerst versucht wird, vom CD-Laufwerk zu starten, was bei mir bereits der Fall war. Knoppix hat in der Adriane-Version eine eingebaute Sprachausgabe. Die Normale Version hat sie wohl auch, aber man muss sie erst einschalten. hier gibt es Knoppix Nachdem man sich also die Datei heruntergeladen hat wird diese auf eine CD gebrannt. Dabei ist darauf zu achten, dass es sich um ein Image handelt, also z.B. bei Nero Image Brennen wählen. Ein Image ist ein genaues Abbild eines Datenträgers. Wenn man die CD eingelegt hat, den Computer aus und wieder einschaltet sollte sich also Knoppix akustisch und am Bildschirm melden. Das eigentliche Backupprogramm heißt Partimage und kann z.B. von der Eingabeaufforderung gestartet werden. Zuvor sollte aber die Zielpartition eingebunden werden, die zu sichernde nicht. Neben dem Image der Systempartition wird auch noch eine Kopie der Partitionstabelle benötigt, um eine Wiederherstellung bei einer vollständig gelöschten Festplatte zu ermöglichen.

Ich versuche mich mal an einer Kurzanleitung:
Am Besten man schreibt sich die wichtigsten Befehle auf einen Zettel, der bei der Knoppix-CD aufbewart wird und macht sich gleich etwas mit dem Knoppix-System vertraut. Das Zurückkopieren ist etwas kritisch, denn wenn es schiefgeht ist alles weg. Wenn man eine andere freie Festplatte zum probieren hat, dann kann man das gerne machen, oder aufheben für den Fall, wo man eh nichts mehr machen kann. Also achtung: Ich übernehme keine Verantwortung, falls etwas missglückt!

  1. Zu sichernde Partition defragmentieren (Bei windows xp unter Arbeitsplatz den gewünschten Datenträger auswählen, Eigenschaften öffnen, in die Registerkarte Extras wechseln dann jetzt defragmentieren wählen. er fragt dann noch, ob er prüfen soll, aber wir wollen ja gleich defragmentieren. Dafür sind Administratorrechte erforderlich.
  2. Knoppix-CD einlegen und neu Starten, Knoppix sollte sich melden, wenn nicht muss man im Bios das Starten von CD als erste Möglichkeit einstellen. Man kann Knoppix auch von einem USB-Speicher starten, damit muss ich mich aber noch befassen.
  3. In dem Dialog, der sich von Knoppix meldet, die Shell auswählen. Bei bedarf kann man unter dem Punkt Einstellungen auch noch die Lautstärke anpassen, dort kann man auch eine Braillezeile auswählen, funktionierte bei mir aber nicht. Unter Hilfe bekommt man eine Beschreibung, wie man den Bildschirm ausließt. Z.B. Dauergroßschreibung halten und Pfeil auf / ab zum Zeilenweisen vorlesen.
  4. Einbinden des Ziellaufwerkes: Also die Partition, wo die Sicherungsdatei drauf ist, bzw. von der sie bei der Rücksicherung gelesen werden soll. die interne Festplatte heißt hda und unterteilt sich in hda1 (meine Systempartition) und hda2 (die Datenpartition). Man wechselt jetzt am besten in das Verzeichnis /mnt aldo cd /mnt . Mit ls kann man sich eine Dateiliste ausgeben lassen, dazu gibt es noch Optionen wie -l = lange Liste, ich nehme -a , also alle Dateien. Da sollte man schon die Datenträger finden, hda habe ich ja schon beschrieben, die usb-Festplatte erscheint bei mir als sda1. Jetzt erstellt man noch ein Verzeichnis, über das unser Datenträger angesprochen wird:
    sudo mkdir usb
    erstellt das Verzeichnis usb. Einbinden kann man dann mit:
    sudo mount /dev/sda1 usb -w -t ntfs
    bindet das Laufwerk sda1 unter dem Verzeichnis usb ein. Mit cd usb kann man nun hineinwechseln und dort z.B. den Zielordner für die Sicherungsdatei anlegen, gut ist z.B. in den Namen auch das Datum und ggf. den zugehörigen Computer aufzunehmen, die Großschreibung wird beachtet. Die Systempartition eines Computers funktioniert auf einem anderen eher nicht, auch muss die Sicherung wieder auf eine gleichgroße Partition.
    -w steht für Lese-Schreibrecht -t typ ntfs oder vfat für fat32 oder auto für automatische Erkennung. sudo gibt Root-Rechte, also so etwas wie Administrator. sda1 ist die Zielpartition.
  5. In ein Verzeichnis auf der Zielpartition wechseln, in dem man nun Partitionstabelle und Masterbootrecord speichern kann. Erstere gibt informationen über die Aufteilung der Festplatte und zweiterer ist der Erste Teil der Systempartition und enthält Informationen darüber, welches Betriebssystem gestartet werden soll, oder den Bootmanager.
  6. Sichern des Masterbootrecords von hda1 in das aktuelle Verzeichnis, welches nat¨rlich auf dem externen Datenträger sein sollte:
    sudo dd if=/dv/hda1 of=hda1.mbr bs=512 count=1
    Dann sollte man eine Datei Namens hda1.mbr finden können. Rücksicherung geht mit: sudo dd if=hda1.mbr of=/dev/hda1 bs=512 count=1
  7. sichern der Partitionstabelle in das aktuelle Verzeichnis (auf dem Backuplaufwerk): sudo sfdisk hda1.pt
    (Eine Datei hda1.pt muss entstanden sein) Rücksicherung mit:
    sudo sfdisk /dev/hda1 Falls man das Sichern der Partitionsdatei versämt hat und nun vor einem Problem steht kann man nach Merkmalen des Dateisystems suchen lassen. Davor aber am besten trotzdem noch die kaputte Partitionstabelle kopieren. Befehl:
    sudo gpart -W /dev/hda1 /dev/hda1
    letzteres habe ich noch nicht versucht. hdaa ist ggf. zu ersetzen.
  8. Kommen wir nun zum Kopieren der eigentlichen Daten der Partition:
    sudo partimage -z2 save /dev/hda1 /Zielpfad/zielname.img.gz -b -d
    hda1 wurde hier gesichert,. -z1 steht hier für eine mittlere kompression, -z0 ist keine Kompression und z2 für eine sehr starke, diese braucht länger und erzielt etwas kleinere Dateien, der Unterschied ist aber nicht so gravierend. Bei USB 1.1 lohnt es sich evtl. sogar von der Zeit -z2 zu nehmen. Zudem muss man die Datei bei z1 vor dem Rückkopieren dekomprimiert werden, daher nehme ich z2.
    -b unterdrückt Fragen von Partimage, da ich mit der Benutzeroberfläche nicht klar komme ist das sinnvoll.
    -d bedeutet, dass kein beschreibender Text eingegeben wird, dafür sollte man aber den Dateinamen sinnvoll wählen.
    Rücksicherung: sudo partimage restore /dev/hda1 /Pfad/Backup/Dateiname.img.gz

Hier einige Linux-Befehle
Einige Erläuterungen zu den Laufwerksbezeichnungen unter Linux
Und noch eine Quelle. Nicht das einer denkt, ich hätte mir das alles ausgedacht.

Neben Knoppix gibt es noch andere Systeme, die sich von CD starten lassen. Ich hatte mich z.B. zuvor mit einem Windows befasst. mit dem Pe-Builder von Bart Lagerweij lässt sich ein solches für die Nutzung von CD vorbereiten. Problem ist allerdings, dass man die gewünschten Programme mittels eines Plugins einbinden muss. Einige sind vorbereitet, aber eins für eine Sprachausgabe habe ich nicht gefunden. Ich habe da nicht durchgesehen, wie man ein Plugin erstellt. Ist irgendwie zu hoch für mich. Und ohne Sprachausgabe oder Braillezeile kann ich nicht arbeiten. Evtl. gibt es auch noch andere Linuxsysteme. Das Starten von DVD oder einem USB-Laufwerk ist gegebenenfalls auch möglich. Kommt dann auf den Computer an, von welchen Laufwerken er starten kann.

Es gibt auch eine Möglichkeit, die Windows-CD so vorzubereiten, dass man bei der Instalation keine Eingaben tätigen muss und zum Schluß gleich die Installation von Jaws oder einem anderen Screenreader gestartet wird. Somit kann man auch als Blinder Windows installieren, oder wer es öffter macht und nicht immer dabei bleiben möchte. Für die erstellung der CD braucht man aber einen einsatzbereiten Windowscomputer. Probiert habe ich es zwar noch nicht, aber die Beschreibung klingt verständlich.
Und hier gibt es sie

Sonstige Anwendungsprogramme


Zum schreiben nehme ich für abzugebende Arbeiten, Bewerbungen usw. LaTeX. Geschrieben wird in TeXnicCenter und umgewandelt mit MiKTeX. Damit kann man es in das pdf-Format wandeln, aber auch als html, auf diese weise gelangte die Diplomarbeit und die Seminararbeiten auf diese Seite, der Verwendete Befehl lautet: "htlatex datei "xhtml,4,sec-filename,sections+,next,fn-in"". Eine Genauere Auflistung der Optionen konnte ich nicht finden. Zum Thema LaTex gibt es dafür sehr viele Anleitungen. Daher kommt hier keine weitere. So gut bin ich darin auch nicht, kann es aber einigermaßen verwenden. Die Diplomarbeit musste ich überarbeiten lassen.


Das Programm Foobar2000 Zeichnet m3u und pls-Streams auf und gibt viele Dateiformate wieder, z.B. wmv, wma mp3, mp4, ogg, wav usw., auch wenn sie in rar oder zip gepackt sind (aber nicht wenn die Ordner Passwortgeschützt sind, er fragt auch nicht das Passwort ab) Auch die hier bereitgestellten Audiodateien können mit Foobar abgespielt werden.
hier gibts Foobar2000


mit Harddisk kann man Aufnahmen über den Mikrofoneingang machen oder den Kompletten Soundausgang des Computers aufzeichnen, gespeichert wird das dann als wav oder ogg bzw. wenn man das Programm lame in dasselbe Verzeichnis kopiert auch als mp3. So kann man alle Internetradiostreams aufzeichnen, die man hören kann, aber auch von einem externen Mikrofon, Radio oder Kassette. Beim Radio oder Kassettengerät den Bass abschalten! Man Muss unter Systemsteuerung / sounds und Audiogeräte Registerkarte audio wählen ob man Von Mikrofoneingang oder Steriomixer (den gesamten Soundausgang) aufnehmen möchte, mit der Lautstärke muss man etwas Probieren. Programm muss nicht installiert werden, nur das zip-Archiv entpacken, harddisk.exe öffnen Dateityp wählen und Record, bei Kassettenaufnahme unter Normalisation decrease wählen, sonst kann man smart nehmen. Viele Schalter sind nicht beschriftet, aber die die man braucht. Deutsche Anleitung ist vorhanden. Der Quelltext ist offen.
hier gibts Harddisk



Zum Umwandeln von Videodateien in z.B. das mp3-Format ist der Mediacoder geeignet. Dieser ist Quelloffen. Mediacoder Projektseite


mit dem mp3extractor kann man die Aufgezeichneten mp3- oder wav-Dateien schneiden, zusammenfügen oder Titelinformationen eingeben. Dazu ist der Winamp-Player erforderlich (Link dazu von der mp3extractor-Seite), dieser Muss zuerst installiert werden, und geöffnet sein, dann den mp3-Extractor installieren. Das schneiden geht auf 0,1 Sekunde genau. Bei großen Dateien (5 h und Länger) wird die Navigation etwas langsam. Deutsche Anleitung vorhanden, das Programm ist jedoch in Englisch. Freeware:
mp3extractor-Seite


Teamspeak: Zum Unterhalten übers Internet, auch Textnachrichten möglich, Man benötigt immer einen Client und einen Server, das Serverprogramm ist für Privatanwender kostenlos, das Clientprogramm immer. Wenn man keinen eigenen Server einrichten möchte kann man sich zu einen der vielen schon bestehenden verbinden, dazu im Menü unter Connect den Server aus einer Liste suchen oder unter quickconnect die Adresse eingeben. Das Programm ist in Englisch.
Teamspeakseite Anleitungen und Programmdownload ein paar Teamspeakserver


Skype hingegen kommt ohne Server aus. Es benötigt jedoch deutlich mehr Arbeitsspeicher als der Teamspeakclient. Wenn man mit mehreren Leuten spricht gibt es wohl auch Schwierigkeiten, habe das aber noch nicht probiert. Zu zweit klappt es gut, Textnachrichten sind auch möglich. Die Kommunikation zwischen Computern ist kostenlos, möchte man ein richtiges Telefon anrufen, so muss man zuerst guthaben erwerben. Im Programm wird etwas Werbung für die Skype-Produkte angezeigt, was jedoch nicht weiter stört. Skype-Seite mit Anleitungen und Downloadmöglichkeit

E-Mail-Adresse für 10 Minuten, wenn man diese nur irgendwo zum Anmelden angeben muss, dann nimmt man nicht die richtige, da sie mit zunehmender Bekanntheit auch mehr Werbung einfängt
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